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Kann der Goldpreis den Aufwärtstrend weiter halten?

19. Dezember 2011 | Kommentare deaktiviert | Kategorie: Edelmetalle

Es war der Verkaufsschlager des Jahres an den Märkten weltweit, das Edelmetall Gold. Ausgelöst durch die steigende Verunsicherung unter den Anlegern, angesichts der Schuldenkrise im Euroraum, investierten viele in die als sichere Anlage geltenden Edelmetalle Gold, Silber und Kupfer. Besonders der Goldpreis knackte eine Rekordmarke nach der anderen. Schon seit 2009 hatte das Edelmetall einen Preisanstieg erlebt, der sich stetig halten konnte. Kleine Schwankungen gab es natürlich immer einmal, doch auf die lange Sicht konnte ein Trend nach oben verzeichnet werden. Wie sieht es jedoch aktuell aus? Wird sich dieser Aufwärtstrend auch in das kommende Jahr hinüber retten können oder sieht es eher so aus, als wäre damit jetzt letztendlich doch Schluss?

Im Moment sieht es weniger positiv für das Edelmetall aus. Der Preis pro Feinunze ist gerade auf ein Zwei-Monats-Tief gefallen und beträgt jetzt nur noch 1602 Dollar. Das ist ein krasser Unterschied zu seinem absoluten Rekordhoch, das im Laufe dieses Sommers den Wert von 1900 Euro überschreiten konnte. Experten waren sich zeitweise sogar absolut sicher, dass die Marke von 2000 Dollar geknackt werden könnte. Momentan sieht es jedoch weniger danach aus, als würde es noch in diesem Jahr zu einer solchen Entwicklung kommen. Was genau die Anleger dazu treibt, ihre Goldreserven lieber loswerden zu wollen, steht nicht fest. Man geht davon aus, dass viele unter ihnen Hoffnung schöpfen, die Krise würde bald zu Ende gehen. Andere glauben, die Investoren würden so versuchen, Verluste in anderen Rohstoffklassen auszugleichen.

Was jedoch feststeht, ist, dass die Anleger nach einem solch krisenreichen Jahr noch immer äußerst verunsichert sind, was die geeignete Geldanlage für sie darstellt. Die Lage auf den Finanzmärkten wird auch von Jürg Zeltner UBS Wealth Management CEO, treffend beschrieben: „Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“ Das Ende des laufenden Jahres wird möglicherweise mehr Klarheit über die Zukunft des Goldpreises und dessen weitere Entwicklung bringen.

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Bankaktien reagieren positiv auf Ausgang des Eurogipfels

28. Oktober 2011 | Kommentare deaktiviert | Kategorie: Aktien

Die Erleichterung über den Durchbruch beim Euro Gipfel in Brüssel ist überall zu spüren. Zum einen natürlich bei den Politikern, die nach zehnstündiger Verhandlung zum ersten Mal seit langem wieder mit einem richtigen Plan an die Öffentlichkeit treten konnten. Doch auch an den Börsen schlug sich die Erleichterung mit sofortiger Wirkung am Tag nach dem Gipfel nieder. Es ist hauptsächlich das Vertrauen der Anleger, das nun wieder wächst. Zwar hatte Jürg Zeltner vom UBS Wealth Management schon am Anfang des Jahres gesagt: „Weltweit werden 2011 Regierungen und Zentralbanken weit reichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die werden auch für andere Länder zu spüren sein. Und daraus können internationale Währungs- und Handelskonflikte entstehen“, doch einer dieser Konflikte scheint nun zumindest einer Lösung einen Schritt näher gekommen zu sein.

Es war die bevorstehende Entscheidung über den Schuldenschnitt Griechenlands, der den meisten europäischen Banken Sorgen bereitet hatte, die sich auch auf die Anleger und somit die Bankaktien übertrug. Doch mit der beschlossenen Höhe von 50 Prozent werden sich die Banken abfinden können. Zumindest wird es sie nicht in eine existenzielle Krise stürzen. Die Bankaktien reagierten sofort auf den Ausgang des Gipfels, und zwar durch die Bank hinweg positiv. Um mehr als 16 Prozent stiegen die Aktien der Deutschen Bank beispielsweise, so dass sie bei 33 Euro lagen und damit den Spitzenplatz im Dax einnahmen. Das ist ein Anstieg von 7 Euro im Verlauf der bisherigen Woche. Auch die Aktien der Commerzbank legten gut zu und verzeichneten ein Plus von 14,5 Prozent auf zwei Euro.

All diese Ergebnisse brachten den Dax jedenfalls dazu, ordentlich in die Höhe zu schnellen. Er legte um 321 Punkte zu und erreichte somit den höchsten Stand seit Anfang August. Auch die anderen europäischen Börsen konnten über den Ausgang des Finanzgipfels und seine Auswirkungen auf die Anleger nicht klagen. Frankreichs Banken verbuchten aktientechnisch gute Gewinne, die Aktien legten um bis zu 23 Prozent zu. Hinzu kommen positive Nachrichten aus den USA, wo das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 2,5 Prozent zulegen konnte. Auch diese Meldungen werden dem Vertrauen der Anleger neuen Aufwind geben und sich positiv an den Börsen niederschlagen.

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